Daimler klagt wegen Wettbewerbsverzerrung*

 

Die Daimler AG gibt Klageeinreichung gegen das Verkehrsministerium der Bundesrepublik Deutschland bekannt wegen Wettbewerbsnachteilen gegenüber der Volkswagen AG. Damit wehrt sich der Konzern gegen die positive Diskriminierung, die der Konkurrent im Zuge des Abgasskandals erfährt. Niemals waren die Verkaufszahlen der Volkswagen AG höher als nach dem Bekanntwerden einer Strategie, die kein Alleinstellungsmerkmal des niedersächsischen Autobauers ist. Angesichts der gewonnenen Marktvorteile hat auch die Daimler AG das Recht auf einen mindestens ebenbürtigen Skandal mit allen dazugehörigen Presseimplikationen, verwendet der stuttgarter Autobauer doch nachweislich vergleichbare Technik, um die Abgaswerte zu bereinigen, die der des Konkurrenten in Raffinesse und Innovation in nichts nachsteht. Eine einseitige Fokussierung auf die Volkswagen AG ist ein Wettbewerbsnachteil, den die Daimler AG nicht hinnehmen wird. Die Daimler AG hat sich deshalb entschlossen, auf Offenlegung ihrer Technik durch das Bundesverkehrsministerium zu klagen. Andernfalls macht sie prognostizierte Umsatzausfälle in Höhe von 30 Milliarden EUR geltend und gibt bekannt, dass die Produktionsstandorte in Deutschland und damit tausende Arbeitsstellen gefährdet sind. Angesichts dieser Folgen sind politische Maßnahmen unumgänglich.

 

*Wer diesen Text für bare Münze nimmt, isst auch kleine Kinder ;)

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